Auftakt in die Reihe der NW-Impulsgeber am 17 März 2011:
Der Managementtrainer Reinhard K. Sprenger fordert das Ende der Opfermentalität. Zu Beginn krempelt der Redner demonstrativ die Ärmel auf und geht hart mit den Zuhörern ins Gericht:
„Verantwortung hat keine Lobby“, selbst verantwortlich für das eigene Tun, sei nicht Mode in unserer Gesellschaft. „Es ist auch einfacher, die Verantwortung Gott, dem Zufall, dem Wetter, der Regierung oder dem Nächsten aufzubürden,“ kritisiert Sprenger.
Auch am Arbeitsplatz schiebt jeder gerne dem Chef als Gesamtschuldner die Verantwortung zu. Als Opfer werde man fürsorglich umlagert: „Der Kelch der Verantwortung ist ein Wanderpokal. Das gibt es in ganz vielen Unternehmen.“
Auch auf private Verantwort im Leben der Zuhörer geht Sprenger ein:
„Wer steuert das Auto meines Glücks? Ich? Oder eine mächtige konspirative Vereinigung mit dem Namen ‚die Anderen’?“
Durch den ganzen Vortrag zieht sich immer wieder die Erkenntnis:
Wer ehrlich mit sich selbst sei, der werde zu der Erkenntnis kommen, dass jeder seine Entscheidungen selbst treffe. Dieses immer wieder neu!
Alles hat jedoch Konsequenzen und seinen Preis!
Es gibt immer eine „Gegenbuchung“ für alles, für was wir uns entscheiden!
Diese beiden Erkenntnisse ergeben ein Ganzes: „Das Ende der Opfer-Mentalität. Eine Quelle der Kraft, der Unabhängigkeit und Souveränität“ ist die Folge!
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